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Interview: SCHWARZER ENGEL
Titel: Kaleidoskop der Schattenklänge

Dave Jason hegte immer schon ein Faible für die Verquickung von typischer Musik der schwarzen Szene und düstermetallischen Anleihen - sein respektabler Erfolg gab dem Visionär Recht. Machte der Baden-Württemberger letztes Jahr mit der EP „Kreuziget mich“ von sich reden, beschwert er die Sinne nun inspirierend mit der neuen Single „Paradies“.

Die Idee und den Wunsch, „Paradies“ als Single zu veröffentlichen, hatte er bereits beim Komponieren des Stücks, so der Meister. „Oft merkt man als Künstler schon beim Schreiben und Produzieren eines Songs, ob er das Potenzial hat, als Single speziell ins Rampenlicht gestellt zu werden. Generell bekommt ein Song im Rahmen eines Single-Releases natürlich auch immer mehr Aufmerksamkeit, als wenn er nur auf dem Album platziert wird und in Konkurrenz zu allen anderen Songs dort steht. In Verbindung mit dem Videoclip wird er die Zeit überdauern und kann auch in zehn Jahren noch neuen Hörern und Zuschauern eine Entdeckung sein. ‚Paradies‘ hatte es verdient separat zu erscheinen.“

Die inhaltliche Thematik des neuen Liedes und deren Deutung sollen die Hörerinnen und Hörer auf YouTube und auf den gängigen Streaming-Plattformen wie Spotify am besten selbst vornehmen, so empfiehlt Dave.

„Auf YouTube wurde das Video schon alleine in der ersten Woche über 20.000-mal auf unserem Kanal angesehen. Ich freue mich, den Fans und Zuschauern die endlos erscheinende Corona-Zeit hoffentlich etwas erträglicher gemacht zu haben!“


Befragt, ob „Paradies“ ob des verheißungsvollen Klangbildes als stellvertretend fürs kommende Album „Sieben“ gehört bzw. gesehen werden kann, gerät der Musikus ins Nachdenkliche.

„Ich finde es immer schwer, einen Song als repräsentativ für ein Album zu definieren. Im Fall von Schwarzer Engel ist das durch die Vielzahl an Einflüssen und Stilen nicht einfach. Das Album ‚Sieben‘ wird jedenfalls wieder viele Facetten vereinen. Bisher veröffentlichte Songs wie ‚Kreuziget mich‘, ‚Teufel‘ oder nun ‚Paradies‘ haben bereits die Bandbreite gezeigt in der sich die Albumsongs bewegen werden. Als repräsentativ würde ich ‚Paradies‘ deshalb nicht betiteln, aber es ist ein weiteres Puzzleteil welches sich auf dem Album dann in ein Gesamtbild einfügen wird. Während ‚Kreuziget mich‘ eher ein härteres Stück war, ist ‚Paradies‘ eher ein ruhigeres Stück des kommenden Werkes. Der Anteil von ruhigeren und härteren Nummern wird sich auf ‚Sieben‘ in etwa die Waage halten. Eben wieder das zuvor genannte Prinzip der Gegensätze.“

© Markus Eck, 10.03.2021

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