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Interview: FALLEN ARISE
Titel: Einfühlsames Flair

Das 2009 gegründete Sextett legt mit „Enigma“ das dritte Album vor. Darauf präsentieren die Athener um das Beauty-and-the-beast-Gesangsduo Fiona Creaby und Vlasis Katsaounis ihren Symphonic Gothic Metal mit so einigen überraschenden (Rock)Facetten.

Wie Gus Dibelas zustimmt, seines Zeichens Keyboarder und Hauptkomponist, unterscheidet sich „Enigma“ sogar ganz deutlich von den beiden vorangegangenen Alben. „Es folgt einem anderen Weg, der die Entscheidung von uns allen war. Natürlich sind die Hauptelemente unserer Musik immer noch wie gewohnt da, aber eben verändert. Die Art und Weise, wie wir sie verwendet haben, ist sehr unterschiedlich. Selbst die Vorgehensweise, mit der wir das neue Material komponiert haben, war anders. Ich könnte ‚Enigma‘ als den Ausgangspunkt einer neuen Ära für Fallen Arise beschreiben.“

Hinter dem Albumtitel steckt tatsächlich eine tiefere Bedeutung. Gus:

„Aber nicht etwas Spezifisches generell für alle Hörer. So könnte auch jedes Lied für sich ein ganz eigenes Rätsel sein - demnach, wie die Kompositionen individuell analysiert werden und welche Schlussfolgerungen gezogen werden. Wir sind schon mit großem Interesse gespannt darauf, wie das ganze Feedback auf die Scheibe sein wird.“

Hauptsächlich geht es ihm jedoch ganz klar um die Musik an sich, wie er proklamiert, welche er im Gegensatz zu den besungenen Thematiken doch deutlich in den Vordergrund stellt.

„Sie ist es, was ‚Enigma‘ einzigartig macht. Wir haben uns sehr bemüht, unsere Lieder auf eine andere Ebene zu bringen und eine ganz neue Dimension zu erschaffen. Es ist eindeutig zu hören, dass dieses Album keine Replik dessen ist, was wir zuvor gemacht haben. Die Stücke bieten neue Elemente, welche so bislang weder auf ‚Ethereal‘ noch auf ‚Adeline‘ zu hören waren.“

Und diese Griechen wollen gezielt Emotionen erwecken. „Ja, das betont Gefühlvolle in den neuen Songs rührt meist von Dingen her, die wir selbst erlebt oder gehört haben und die kreativ animierend zu uns gesprochen haben.“

Aber auch die Studioproduktion wurde von Fallen Arise diesmal mit einem erhöhten Fokus begleitet, offenbart der Tastenmann. „Unser Ziel war es, etwas Neues und Frisches für die Gegenwart des Genres zu kreieren - und ich glaube, dass wir alle, die wir an diesem Album gearbeitet haben, indem wir in Gemeinschaft unser Allerbestes gaben, dies auch wie gewollt geschafft haben!“

© Markus Eck, 26.03.2020

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