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Special: THE O'REILLYS AND THE PADDYHATS
Titel: Gemeinsamkeiten

Ebenfalls siebenköpfig klangstark aufgestellt, sind diese Irish-Folk-Punk-Begeisterten von Subway To Sally ganz bewusst als „eisheiliger“ Toursupport auserwählt worden. Seit 2011 ist die vollauf spielfreudige Combo aus Gevelsberg am Start. 


Ihr veröffentlicht am selben Tag wie Subway To Sally auch euer neues Album „Coming Home“, geiler Zufall, oder?

Paddy Maguire (Frontsänger): Tatsächlich, ziemlich cool! Vor allem, dass wir dabei noch gleichzeitig auf Tour sind - da wird sicherlich am 20.12. gemeinsam drauf angestoßen. Für die Fans ist das natürlich eine schöne Weihnachtsüberraschung, sowohl von uns als auch von Subway To Sally zur gleichen Zeit das beste aus beiden Welten zu bekommen!

Eigentlich verkündeten Subway To Sally vor einiger Zeit ihren Abschied als Band, nun veröffentlichen sie mit „Post Mortem“ ganz überraschend ein neues Album - wie bzw. was denkst du darüber?

Tom O‘Shaughnessy (Bass): Wir waren genauso überrascht wie viele andere auch, als wir von der Rückkehr von Subway To Sally und dem neuen Album „Post Mortem“ gehört haben. Es zeigt aber auch, dass echte Künstler nie wirklich „fertig” sind – die Musik lebt weiter und Kreativität lässt sich nicht so einfach stoppen. Wir finden es großartig, dass sie sich nochmal dazu entschieden haben, ihren Fans neues Material zu schenken. „Post Mortem“ ist eine tolle Möglichkeit, der Band und ihren treuen Fans zu zeigen, dass sie noch lange nicht am Ende ihrer Reise sind.

Welches ist dein ganz persönliches Subway To Sally-Lieblingsalbum und warum?

Dwight O‘Reilly (Banjo, Mandoline, Akkordeon, Gesang): Für mich persönlich ist „Schwarz in Schwarz“ eines ihrer besten Alben, weil es perfekt mittelalterliche Klänge, Metal und tiefgründige Texte vereint. Besonders der Song „Nichts ist für immer“ mit dieser kraftvollen, melancholischen Atmosphäre, die sich mit einer gewissen Epik vermischt, gefällt mir sehr. Es geht um den Kampf mit der Vergänglichkeit – etwas, das auch wir mit unserer aktuellsten Single „Weight Of The World“ anstreben wollten. Beide Songs geben aber auch Kraft, nicht aufzugeben und die Hoffnung auf bessere Zeiten. „Nichts ist für immer“ hat diese emotionale Tiefe und ich finde es spannend, mit Musik diese Art von Intensität zu erreichen. 


Wann, wie bzw. durch wen bist du erstmalig auf Subway To Sally aufmerksam geworden - und was hat diese Erfahrung damals mit dir musikalisch gemacht, was entscheidend für deinen Werdegang als Musiker war?


Ian McFlannigan (Gesang, Entertainer): Ich bin das erste Mal über einen guten Freund auf Subway To Sally gestoßen, der mir damals ihre Musik vorgespielt hat. Es war der Song „Eisblumen” vom Album „Nord Nord Ost”. Was mich damals fasziniert hat, war diese Mischung aus traditionellem Folk und harter Rockmusik. Diese Kombination hat mich auf jeden Fall beeinflusst. Subway To Sally zeigt, wie man Authentizität mit Power und Emotionen verbinden kann.

Subway To Sally wurden 1992 gegründet - eine, vor allem für heutige, eher schnelllebig gewordene Verhältnisse, eigentlich wirklich unfassbar lange Zeit, oder? 


Mia Callaghan (Geige): Absolut, 1992 – das ist wirklich lange her, da waren manche von uns noch gar nicht geboren [lacht]. Gerade in der heutigen Zeit, in der Trends ständig wechseln und viele Bands nur ein paar Jahre aktiv sind, ist es eine echte Leistung, sich selber treu zu bleiben und gleichzeitig seine Musik weiterzuentwickeln. Subway To Sally haben das aber immer mit Beständigkeit geschafft. Ich denke, die begeisterten Fans sprechen da für sich.

Ihr supportet Subway To Sally auf ihrer “Eisheilige Nacht”-Tour – worauf freust du dich dabei am allermeisten?

Connor O‘Sullivan (E-Gitarre): Ich freue mich natürlich riesig darauf, vor so einer großartigen Fangemeinde zu spielen und die Energie von Subway To Sally wieder einmal live zu erleben. Die „Eisheilige Nacht”-Tour wird eine außergewöhnliche Veranstaltung und es ist uns eine riesige Ehre, dabei sein zu dürfen. Besonders freue ich mich auf den Austausch mit den Fans und das Reisen durch verschiedene Städte. Es ist immer ein besonderes Erlebnis, mit der Band unterwegs zu sein - manchmal ist es herausfordernd, aber immer eine unvergessliche Bereicherung. 


Gerne kannst du noch etwas anfügen, was dir im aktuellen Frage-Kontext relevant erscheint. 


Jones Murphy (Schlagzeug): Ich denke, es ist wichtig zu erwähnen, dass es in der Musik nicht nur um den Erfolg geht, sondern um die Leidenschaft und den Kontakt zu den Menschen, die deine Musik hören. Wir sind stolz, ein Teil dieser Szene zu sein, und freuen uns darauf, gemeinsam mit Subway To Sally und den anderen Bands bei den „Eisheiligen Nächten“ die Bühne zu teilen.

© Markus Eck, 20.11.2024

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