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Special: Felix Stass
Titel: Freude an der Beständigkeit

Als langjährig „rundum volumenstarkes“ Frontmassiv von Crematory bekannt und beliebt geworden, besingt Felix das wandlungsfähige Material der beständigen Gothic-Metal-Pioniere bereits seit der 1991er Bandgründung. Und dies tut er mit aller individuellen Leidenschaft, welche ihm auch hauptberuflich als Küchenchef in der Gastronomie an jedem einzelnen Arbeitstag vollauf zugute kommt. 


Was ist deine früheste musikalische Kindheitserinnerung?



Tatsächlich entsinne ich mich dabei an die Zeit als ich gerade mal vier Jahre jung war - unsere Nachbarin hatte damals als 18-jährige einen Hobbyraum in unserem Haus eingerichtet und der war typisch für diese Jahre mit allerlei Postern etc. beklebt. Mit dabei waren auch zwei bis drei KISS-Poster an der Wand, dich mich sofort ungemein faszinierten. Als mein älterer Bruder dann noch deren 1974er Album „Hotter Than Hell“ anschleppte, war es schließlich komplett um mich geschehen!

Welche Band hat dich wann so richtig zur Musik gebracht?



Als ich 1986 „Reign In Blood“ von Slayer erstmalig gehört habe! Von da an wollte ich auch unbedingt selbst eigene Musik machen und diese immense Energie entsprechend umsetzen!


Welches war dein Lieblingsspielzeug und existiert es noch?

Daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern, da wir als Kinder damals noch maximal kreativ sein mussten und aus allen nur möglichen Sachen irgendwas cooles machten.

Welchen Menschen hast du als Kind am meisten gefürchtet?

Keinen Menschen - sondern einen Hund: Einen wirklich riesigen Bernhardiner, der für mich in der Erinnerung fünf Meter groß und 300 kg schwer war! [lacht]

Vor was hast du die allergrößte Angst? 


Vor einem langen, qualvollen Tod. 


Was bringt dich so richtig auf die Palme?



Egoismus, Ignoranz, Dummheit und Arroganz!

Hast du schon einmal jemanden verprügelt?



Na ja, auch ich hatte schon so eine Art „wilde Phase“. Ich lasse mich eben überhaupt nicht gerne verarschen und da half in der Jugend eben oft nur eine „Sprache“. Aber, zum Glück wird man ja erwachsen, ruhiger und klüger!


Was war dein lustigster Schulstreich?



Da gibt es tatsächlich nichts zu nennen.

Warst du als Jugendlicher schüchtern?

Eigentlich nicht. Ich habe zum Glück schon immer ganz genau gewusst wo meine eigentlichen Stärken liegen - und ich habe diese im jeweilig richtigen Moment ganz bewusst auch ausgespielt. 


Wie endete deine allererste große Liebe?

In einem Flammenmeer aus Tränen! 


Welche war deine mutigste Tat?

Ich erlebte im Leben schon ein bis zwei gewisse Situationen, wo ich nicht weggeschaut hatte und aktiv geholfen habe! 


Welcher war dein allerschlimmster Alptraum?

No Comment! 


Was hütest du als deinen wertvollsten Schatz auf dieser Welt?



Als meinen grössten persönlichen Schatz erachte ich es immer noch, nach ganzen 35 Jahren mit Crematory genau das tun zu dürfen was ich so sehr liebe: Musik machen!



Was ist dein sehnlichster Wunsch?



Solange Musik machen zu können, bis ich selber die Entscheidung fällen darf, damit aufzuhören.



Was möchtest du dir schon seit Jahren abgewöhnen?

Nun, da gibt es tatsächlich so einige Dinge! [lacht] Ich sage es mal so: Das Rauchen ist es jedenfalls nicht - ich bin Nichtraucher.

Was wolltest du schon immer mal tun, ohne es bisher wie gewünscht verwirklicht zu haben?

Es gibt noch sehr viele Länder auf dieser schönen Welt, die ich so gerne bereisen würde. Und, mit KISS zusammen auf längere Konzerttour zu gehen, das wäre auch wirklich absolut gigantisch für mich! Ersteres werde ich aber hoffentlich noch hinbekommen.

© Markus Eck, 14.06.2025

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