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Special: ELANE
Titel: Offen geheimnisvoll

Als sich diese gefühlvoll beseelte Mystiker-Vereinigung einst 2001 im waldreichen Sauerland zusammentat, schwebte der originären Initiatorin Joran Elane von Anfang an eine tief ausgeprägte, betont naturnahe Düsterromantik vor. An die Seite der Sängerin, welche dem betont ästhetisch-eleganten, majestätisch melodisierten Musikstil der geschmackvollen Formation stimmlich anhaltend vollauf zu entsprechen vermag, fand sich alsbald Gitarrist Skaldir ein.

Letzterer, den Verehrer episch erhebender Metal-Hymnen auch von seinen Bands Hel - alt - und Ash Of Ashes - neu - als versierten Musiker und Produzenten kennen, kümmert sich in seinen Kalthallen Studios als langjährig erfahrener Toningenieur von Anfang an hochqualifiziert um den einzigartigen, unverwechselbaren und völlig zeitlosen Elane-Sound - ein Segen.

2004 und 2005 stießen noch Tastenmann und Arrangeur Nico Steckelberg sowie Violinistin Katrin Rohde mitsamt Simon Spillner, ebenfalls an Violine als auch Bratsche, dazu.

Nach ersten künstlerischen Gehversuchen wurde noch im Gründungsjahr das Demo „Der Nachtwald“ an den Start gebracht - die offizielle Geburtsstunde des einnehmenden Fantasy Folk von Elane.

Als drei Jahre später schließlich das Debütalbum „The Fire Of Glenvore“ erschien, kündeten die schwelgerischen Kompositionen nicht nur allein vom natürlich vollzogenen Reifeprozess der Beteiligten, sondern Elane konnten sich damit bereits über mehr als einen ersten Achtungserfolg freuen - bis heute ist dieses Werk, das auch textlich erfreulich anspruchsvoll ausgefeilt wurde, auch genreübergreifend zurecht außerordentlich beliebt.

Im Sonic Seducer Magazin war im 2004er Dezember zu „The Fire Of Glenvore“ zu lesen: „Wer von den ‚Der Herr der Ringe‘-Soundtracks begeistert war, wird Elane lieben.“ Tatsächlich vermögen sie mit ihrem nobel einher perlenden Liedgut seit jeher stark an den unbändigen Zauber und die malerisch-imposanten Weiten der Landschaften von Mittelerde zu erinnern.

Seit ganzen 20 Jahren beglücken diese Könner also schon weltweit entsprechend zugeneigte Ohren mit ihren magisch ertönenden Liedern und auch faszinierenden (Game)Soundtracks, was Elane zu verdienten Preisträgern des Khimaira Fantasy Awards werden ließ.

Die erlesene klangliche Mischung vereint seitdem eine altkeltisch-visionär angehauchte Melange aus folkloristischen und raffinierten elektronischen Zutaten, die ebenso liebevoll wie harmonisch miteinander „vermählt“ werden, was die Stücke allesamt mit einem großen Wiedererkennungswert krönen kann.

Mit akustischen und elektronischen Gitarren als auch Streichinstrumenten wie Violine, Viola und Cello mitsamt bedachter Percussion und reizvoll geblasener Whistle kreieren die Urheber unweigerlich besänftigende Partituren und animieren damit ganz fantastische Klangwelten zu wohltuend pulsierendem Leben, denen mittels bombastischen Orchesterarrangements bisweilen auch imposante Fülle ermöglicht wird.

Als 2005 die EP „Love Can't Wait“ veröffentlicht wurde, präsentierten sich die Macher als eine kontinuierlich weiter entwickelnde, aber stets schaffenstreue Institution, mit der auch künftig fest zu rechnen ist.

Von breitem Zuspruch und dementsprechend ansteigendem Erfolg in weitere Schaffensfreude gehievt, wurden Lieder für den Albumnachfolger „Lore Of Nén“ kreiert und 2006 auf den Markt gebracht, was im Zillo Magazin die Ehrung „Album des Monats“ zur Folge hatte.

Auch mit vermehrten Live-Erfahrungen - auf der Bühne aufgeführt, entwickelten die Lieder gar noch mehr erstaunliches Eigenleben - fanden die Bandmitglieder immer tiefer in den kreativen Elane-Kosmos, aus welchem 2008 heraus das ungewöhnlich rockige Album „The Silver Falls“ wohlwollend in die Sinn-suchende Welt entsandt wurde.

Als drei Jahre später „Arcane – Music inspired by the Works of Kai Meyer“ erschien, erweiterten die beflissenen Macher damit ihren schöpferischen Kreis, der auch die beliebten Werke des deutschen Fantasy-Autoren damit adäquat würdigte. 



Elane hatten damit endgültig ihren ureigenen Stil gefunden, welchen sie mit der 2016er EP „More Stars“ noch weiter kultivierten, um die Fans ein Jahr später mit dem direkten Albumnachfolger „Arcane 2“ in höchste auditive Wonnen entführen zu können.

Ihre ergiebig ausgeprägte Vielseitigkeit bewiesen Elane 2019 weiter, als sie mit ihrem „Legends Of Andor - Original Board Game Soundtrack“ viel Freude in einschlägigen Kreisen auslösen konnten.

Das 2022er Album „Blackvale“ markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein im Werdegang der Schöngeister um die betörende Stimme von Joran, die damit einmal mehr vollauf überzeugten. 



Untätigkeit war und ist so gar nicht das Pläsier der Gruppe, die über den Zeitraum ihres Bestehens noch so einiges, teils Besonderes mehr zu veröffentlichen wusste. 


Nun, im aktuellen Jahr 2024 angekommen, war der Zeitpunkt perfekt, um das längst vergriffene und deswegen sehr gesuchte Debütalbum in „neuem Gewand“ zu dessen 20-jährigem Jubiläum endlich erneut zugänglich zu machen.

Damit das gute Stück auch endlich wieder physisch erhältlich ist, taten sich die Sauerländer zusammen, um ihre Fans jetzt mit der „The Fire Of Glenvore - 20th Anniversary Ultimate Edition“ zu beglücken. So darf „The Fire Of Glenvore“ Ende November als aufwändig konzipierte „20th Anniversary Ultimate Edition“ erneut - und dabei enorm überraschungsstark - erscheinen.

© Markus Eck, 01.11.2024

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