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Band: ARMORY
Titel: The Dawn Of Enlightenment
Genre: Melodic Power Metal
Label: Eigenpressung
Format: Album CD
Punkte: 10 / 10

Ein waschechter Melodic Power Metal-Klassiker verdammt wohlgeformten Zuschnitts wird mit diesem überirdischen Album veröffentlicht und der anspruchsvollsten schnellmetallischen Öffentlichkeit erfahrbar gemacht.

Ich knie gerade devot vor den Schalltrichtern in aller demutsvollen Ergriffenheit und höre „The Dawn Of Enlightenment” schon wieder. Zum x-ten Mal an einem Stück. Muss ich nun eigentlich noch mehr dazu sagen beziehungsweise schreiben? Aber ja doch, denn ein wenig muss noch rezensiert werden. Das bin ich der aus extravaganten Ausnahmekönnern zusammengesetzten US-Truppe aus Townsend, Massachusetts, doch schließlich schuldig. Zu lange musste man scheinbar darauf warten, ihr aktuelles Edelwerk sein Eigen nennen zu können.

Doch nun besteht endlich die Möglichkeit zum Erwerb. Doch seid gewarnt: Der schicksalhafte Tag des Kaufs von „The Dawn Of Enlightenment” wird euer unbedarftes Leben nachhaltig verändern. Zumindest dann, wenn ihr auf hochmelodischen, abartig dynamischen und ergötzlich rasanten Melodic Power Metal mit herzzerreißenden Tonfolgen und entrückten Einlagen von oberedel gestalteten Stimmungsbögen abfahrt.

Armory, die sechsköpfige amerikanische Formation um den absolut fantastischen Meistersänger Adam Kurland erweist sich hierbei als eine wirklich hoch herausragende Musikervereinigung. Mit haufenweise wirklich zeitlos guten Songs von immenser kompositorischer und epischer Relevanz. Lieder, nach denen man schnell süchtig wird und die man niemals wieder vergessen kann.

Das Ganze erinnert mich zeitweise an Wuthering Heights und ihr Meisteralbum „Far From The Madding Crowd“. Eine Iron Maiden-Coverversion ist mit „Flight Of Icarus“ auch auf „The Dawn Of Enlightenment” vertreten. Das nichts weniger als geniale Songmaterial von Armory ist zudem schön ästhetisch angelegt.

So geht es hier also höchst prachtvoll zur Sache. Man höre sich nur das oberbrillante Ausnahmespiel der beiden begnadeten Gitarristen Joe Kurland und Chad Fischer an, dann wird man meine einleitenden Worte restlos nachvollziehen können. Selten wurde diese Stilistik anmutiger und schöner in musikalischer Form dargestellt als auf dieser amerikanischen Albumsternstunde. Absoluter Volltreffer!

© Markus Eck, 18.03.2008

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Rating scale:
10 - Timeless perfection.
9 - Impressing awesomeness.
8 - Great performance.
7 - Solid stability.
6 - Decent try.
5 - Uninspiring mediocrity.
4 - Failed presentation.
3 - Insubordinate badness.
2 - Terrible impertinence.
1 - Superfluous futility.
0 - Painful ear-torture.

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