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Band: AEONS CONFER
Titel: Symphonies Of Saturnus
Genre: Modern Symphonic Dark Metal
Label: Eigenpressung
Format: Album CD
Punkte: 8 / 10

Auf 14 halsbrecherische Tracks erstreckt sich das musikalische Universum, welches die hanseatische Formation für ihr Debütalbum „Symphonies Of Saturnus“ erschaffen hat. Der Stil: Modern Symphonic Dark Metal. Die Gesamtspieldauer des atemberaubend druckvollen und astronomisch atmosphärischen Drehers: Fast 80 Minuten. Respekt.

Da wurde also mächtig rangeklotzt von dem norddeutschen Sextett. 1997 ins Dasein erhoben, muss die aus großen Visionären bestehende Band bis heute gar nächtelang bis zur Erschöpfung an ihren Fertigkeiten geschuftet haben. Denn das spielkulturelle Spektrum von Aeons Confer greift ebenso weit wie tief und diszipliniert nach den Sternen. Dimmu Borgir, Emperor, Behemoth, Arcturus, alles hochgradig inhaltsträchtige Namen, die mir beim abwechslungsreichen Erfahren dieser überraschungsreichen Scheibe als erste in den Sinn kommen.

Bei allem Anspruch erschließt sich das kollektiv reibungsfreie Trachten der Beteiligten nach wirklicher Innovation, funktionierender Komplexität und letztlich wahrer Rezipienz überwiegend erfreulich erschöpfend. Können apokalyptisch stimmende Klassik-Arrangements neben elektronischen (SciFi)Samples in derlei knallhartem Metal-Überdruck tatsächlich (gleich)wertig koalieren? Ja, das geht, wie die sechs Hamburger auf diesem monströs explosiven Düsterspektakel mit Nachdruck unter Beweis stellen.

© Markus Eck, 06.01.2014

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Rating scale:
10 - Timeless perfection.
9 - Impressing awesomeness.
8 - Great performance.
7 - Solid stability.
6 - Decent try.
5 - Uninspiring mediocrity.
4 - Failed presentation.
3 - Insubordinate badness.
2 - Terrible impertinence.
1 - Superfluous futility.
0 - Painful ear-torture.

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