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Interview: AEBA
Titel: Vor Hass triefend

Mit ihrem bereits vierten Langspiel-Auswurf haben diese eiskalten Kieler Lichtkiller sich nicht nur selbst einen großen künstlerischen Gefallen getan. Auch den Hörer erschüttert mittels der neuen Album-Explosion eine gigantisch krachende Höllen-Detonation der satanisch superben Sonderklasse.

Der repräsentative Titel: „Shemhamforash – Des Hasses Antlitz“. Die eindeutige Einschätzung: Apokalyptischer und grenzenlos misanthropischer, aber wieder begeisternd abwechslungsreicher und klanglich imposanter Kreuzbrecher-Black Metal, wie er besessener und diabolischer, aber auch spieltechnisch besser und teuflisch schöner wohl nicht mehr kreiert werden kann.

Der nur noch brachial-bestialische Amoksound, mit dem „Shemhamforash – Des Hasses Antlitz“ erschallt, ist von immenser satanischer Anmut. Und die Herzen sämtlicher hasserfüllter und gequälter Dunkelseelen dieses Erdballs können nun nach den rasanten Takten dieser mörderischen Marschmusik vor Begeisterung schneller schlagen.

Denn die neuen blasphemischen Bollwerke der noch immer lobenswert geschminkten Horde entwickeln in kürzester Zeitdauer eine vernichtend destruktive Klangwucht, welche mit der Superstärke von tausend Taifunen tost. Ich springe mutig genau in die Mitte eines solchen und treffe dort auf Rhythmus-Axtmann und Höllenstimme Isegrim.

Dieser erläutert zunächst einmal den Bandnamen: „Aeba steht für die vier Erzdämonen Astaroth, Eurynome, Bael und Amducias. Sie sind die Reiter der Apokalypse und bringen den Tod, die Pest, die Hungersnot und den Krieg. Als Gegensatz zu den vier Erzengeln steht Aeba für das Dunkle und Verborgene in dieser Welt.“

Und laut Meinung von Isegrim ist Aeba ganz klar eine Black Metal-Band. Nicht mehr und nicht weniger:

„Mit Hilfe der Musik offenbaren wir unsere individuelle Art. Wir verbinden unsere Sicht der Dinge und unsere Lebenseinstellung mit diesem Stil. Wir spielen nicht nur Black Metal, sondern leben und erleben ihn auch mit seinem gesamten Umfeld. Eine bestimmte Position gibt es da nicht, denn es ist nicht unser Ziel zwischen uns und anderen Bands zu differenzieren. Ich denke, Aeba ist einfach nur eine gute Black Metal-Horde, welche durch gute Musik überzeugt und nicht von einem Pseudoimage oder Mülltonnensound lebt. Was wir machen nehmen wir Ernst und sind überzeugt davon. Es gibt sicherlich Leute, welche anders denken. Aber um es hier ein für alle mal klarzustellen: Die Meinung anderer ist uns scheißegal, denn wir wissen wer wir sind, und was wir wollen.“

Die heutige Black Metal-Szene hat seiner Auffassung nach ihre Glaubwürdigkeit absolut verloren. Isegrim hierzu: „Zum einen durch die Art, wie sie sich selbst gibt und zum anderen durch das überkommerzielle Vermarkten durch geldgeile Plattenfirmen. Heutzutage wird jeder Scheiß veröffentlich und als absoluter Kult beziehungsweise total true und genial bezeichnet. Die Fähigkeiten der Musiker ihre Instrumente auch nur richtig zu halten geschweige denn darauf zu spielen wird unter dem Aspekt der schnell verdienten Kohle außer Acht gelassen. Dann diese ständigen Grabenkämpfe zwischen den Bands, vor allem was Themen wie Keyboards, Triggern, Schminke usw. betrifft kotzen mich völlig an. Gegenseitiger Respekt und Zusammenhalt sind oftmals nur eine Illusion, doch gerade dies sollte doch vorhanden sein im Kampf gegen eine Gesellschaft die aus Scheinmoral und erbärmlicher Gottesfurcht besteht. Auch was manchmal die überironisch, möchtegern-komische und völlig subjektive Art der Redakteure von verschiedenen Magazinen betrifft, das Legacy mit eingeschlossen, bin ich ziemlich angepisst. Denn manche von diesen Damen und Herren scheinen so von sich selbst überzeugt zu sein, dass sie dabei vergessen, dass sie ohne Musiker und deren Alben auf der Strasse sitzen würden“, so erbost er sich.

Und der Rhythmus-Gitarrist und Shouter hängt gleich noch daran an:

„Die Szene war in meinen Augen während der neunziger Jahre wesentlich besser. Es war definitiv die genialste Zeit des Black Metals. Wir haben noch Kontakt zu einigen aus der Szene, was aber eher auf Freundschaft und gemeinsame Interessen zurückzuführen ist, als nur auf musikalischer Ebene. Mein Interesse für diese Szene an sich ist nicht mehr sehr ausgeprägt. Ich würde mir wünschen, dass besagte Szene wieder zu dem werden würde, was sie einmal war. Ein kleiner Kreis im Untergrund von Individuen, welche gemeinsame Interessen und Extreme auf musikalischer Ebene miteinander verbinden.“

Mich interessiert im Weiteren, welche musikalischen Einflüsse und welche speziellen Ekel vor der pervertierten Gesellschaft damals wohl zur Gründung von Aeba führten. Isegrim blickt zurück:

„Heutzutage haben wir nur vereinzelt unbewusste musikalische Einflüsse. Es gab damals während unserer Gründungszeit ein paar Einflüsse, wie beispielsweise die ersten Alben von Samael, Acheron, Morbid Angel und Darkthrone. Wir haben aber mit der Zeit versucht unseren eigenen Stil und eigene Wege zu finden beziehungsweise zu gehen. Der zweite Teil der Frage wäre eher für eine dieser `True Black Metal` Bands geeignet, denn diese könnten sicherlich viel besser auf spezielle Ekel vor der pervertierten Gesellschaft antworten. Bei mir regt sich da eher ein müdes Grinsen. Ich habe keinen Ekel vor dieser Gesellschaft. Ich empfinde einfach nur Zorn und Hass, wenn ich mir die Massen ansehe und deren heuchlerische Scheinmoral. Ich verachte diese Führungsbedürftigkeit der Massen und deren Erfurcht vor einer nichtvorhandenen Scheinmacht. Es ist einfach nur erbärmlich sich hinter irgendeinem Glauben namens Religion zu verstecken, welcher von einem verlangt, sich selbst zu verleugnen, welcher Regeln und Gebote aufstellt, die völlig schwachsinnig und erniedrigend sind. Es ist einfach nur dumm auf ein besseres Leben nach dem Tod zu hoffen und nicht hier und jetzt alles zu tun wonach einem ist. Wir alle werden immer ein Teil dieser Gesellschaft sein. Wer sich dessen nicht bewusst ist, wird feststellen, dass es nur einen Weg daraus gibt, den Tod! Das Ziel oder der Grund warum wir Aeba gründeten liegt in diesem Bewusstsein. Man kann dieser Gesellschaft nicht entfliehen, man kann nur versuchen sein Leben so individuell wie möglich zu gestalten. Es ist eine Abgrenzung von manchen Geboten und Vorstellungen der Gesellschaft. Es ist wichtig sich selbst anzuerkennen, sich seiner eigenen Stärken und Macht bewusst zu sein. Sich selbst Antworten auf gewisse Fragen zu geben, und in einem gewissen Rahmen das zu tun und so zu agieren, wie man es nur für sich selbst richtig hält.“

Insgesamt sind Aeba mit allem zufrieden was sie bereits erschaffen haben:

„Natürlich gibt es hier und da einige Dinge, die man gerne im Nachhinein anders gemacht hätte, aber so geht es wohl vielen Musikern und Künstlern. Aus der Sicht der Reviews und Reaktionen gibt es nur zwei Wege was Aeba betrifft: Entweder man mag uns oder man hasst uns. Das bezieht sich auf musikalischer wie auch auf menschlicher Ebene. Im Allgemeinen sind wir mit den Reviews zufrieden, auch wenn wir manchmal nur Staunen können, wie kreativ oder unglaublich dumm Rezensenten sein können, wenn sie sich ihre Texte aus den Fingern saugen. Das ist nicht arrogant gemeint, sondern soll heißen, dass es oft Rezensionen von Rezensenten aus allen möglichen Musiksparten des Metals gibt, welche vor subjektiver Meinung und völlig überflüssiger Ironie bis hin zur Unfähigkeit nur so strotzen. Manchmal spielt die Musik an sich dabei gar keine Rolle mehr, sondern es zählt nur noch das Drumherum und der Weg dies niederzumachen. Für uns zählt dies nicht mehr wirklich, denn wir wissen, dass wir als Künstler alles geben und stolz auf das sind, was wir erschafft haben und noch erschaffen werden.“

Grundsätzlich liefern Isegrim, Gitarrist Schattensturm oder Bassist Exul das Grundgerüst eines Songs. „Im Proberaum wird dann solang daran gefeilt, bis jeder Vorschlag, jede Idee angehört beziehungsweise ausprobiert wurde und wir alle mit dem Endresultat zufrieden sind.“

Es freut ihn sehr, wie im Weiteren des Öfteren zu hören ist, dass mir ihr neues Albumwerk so sehr gefällt. Schließlich kann die gut dosierte Mischung aus Hysterie, Melodie und instrumentellem Können vollauf überzeugen.

„Mit Shemhamforash sind wir sehr zufrieden. Wir haben dieses Album zusammen mit einem Freund selbst produziert. Darauf bin ich sehr stolz, denn dafür, dass es unsere erste Eigenproduktion ohne die Hilfe eines Studios war, ist es in meinen Augen gut gelungen. Natürlich findet man im Nachhinein immer etwas, was man vielleicht doch noch anders machen möchte, aber bei diesem Album sind es wirklich nur kleine Dinge und damit können wir leben.“

Wie Isegrim dann weiter berichtet, wollten Aeba wieder einen Schritt weitergehen.

„Dies bezieht sich auf kompositorischer Ebene wie auch auf die Band an sich. Ich denke eine Band sollte immer eine natürliche Weiterentwicklung spüren ohne sich dabei selbst untreu zu werden. Dies ist in meinen Augen eines der wichtigsten Ziele. Bei Shemhamforash, wie auch bei vorher erschaffenden Werken, spürten wir diese Weiterentwicklung und das erfüllt unsere Zufriedenheit. Wir hatten ein paar Line-Up-Wechsel und somit war es auch eine Herausforderung die neuen Mitglieder einzuarbeiten und mit ihnen zusammen neues Material zu schreiben und Ideen zu entwickeln. Gleichzeitig haben wir auch mit diesem Album Dinge der Vergangenheit verarbeitet und Gedanken und Ideen, welche in unseren Köpfen rumspukten, Leben eingehaucht. Aus der Sicht der Instrumentierung haben wir das Keyboard, beziehungsweise die Synths ein wenig mehr in den Hintergrund geschoben und das eigentliche Songwriting mehr durch Bass- und Gitarrenarbeit bestimmt. Im Allgemeinen sollte es ein gutes Aeba-Album werden, eine Verbindung aus Hass, Zorn und Dunkelheit, welche Brachialität, aber auch melodische Momente miteinander verbindet. Ich denke dies ist uns auch gelungen.“

Der Name des Albums „Shemhamforash“ ist der Goetia, also des kleineren Schlüssel Salomonis entnommen. „Er bezieht sich auf die Namen und Anrufung der 72 Höllengeister der Goetia, also eine Art rituelle Beschwörungsmagie. Den Begriff umfassend zu erklären würde hier den Rahmen sprengen. Shemhamforash hat allerdings noch eine weitere Bedeutung. Es ist eine erniedrigende Form des unaussprechlichen Namen Gottes, welcher im eigentlichem Sinne „Shem ham`mophorash“ lautet. Banal gesagt, entspräche dies einer Gotteslästerung. „Des Hasses Antlitz“ bezieht sich auf das Frontcover und verbindet somit die optische Darstellung und die Botschaft der Lyrics miteinander. Das Album beinhaltet Dunkelheit und Hass.“

Was die optische Aufmachung und den Inhalt der Texte betrifft, beziehungsweise das gesamte Layout der CD, gibt es laut Isegrim ein gemeinsames Konzept.

„Die Lyrics unter sich haben jedoch keine konzeptionelle Verbindung sondern handeln von separaten Themen. Sie entstammen meiner und Schattensturms Feder. Wir verarbeiten dabei verschiedene Erlebnisse, Sichtweisen, Vorstellungen und Ideologien. Die Texte entspringen sehr persönlichen Gedanken, dies ist einer der Gründe warum sie nicht im Booklet abgedruckt sind. Die eigentlichen Inspirationen kommen aus dem täglichen Leben oder einfach nur aus einem dunklen Gedanken heraus. Es ist definitiv immer so, dass unsere Lyrics Gedanken verschiedener Erlebnisse und deren Meinung dazu wiedergeben. Vieles dreht sich um das Thema Hass, aber auch Dunkelheit, satanische Philosophie und Individualität spielen eine Rolle. Ich möchte hier nicht jeden Text beziehungsweise Song einzeln erklären, sondern das ein oder andere Beispiel, wie zum Beispiel `Mit Zorn in meinem Herzen` erläutern. Die Aussage dieses Textes handelt von meiner Sicht dieser Welt und ihrer verlogenen Art. Es heißt wir leben im 20. Jahrhundert. Das Computerzeithalter, die Grenzen der Technologie werden immer weitergedehnt und trotzdem werden noch immer überall auf dieser scheiß verdammten Welt irgendwelche Götter angebetet. Um welche Götter und Götzen es da geht ist mir scheißegal. Ich sehe nur, dass diese so genannte `intelligente Rasse` namens Mensch ohne übersinnliche Führung und Scheinmoral hilflos und schwach ist. Es ist für mich herabwürdigend durch irgendwelche Gebete Hilfe und Antworten zu erwarten, welche nur ich selbst mir geben kann. Ich beuge mich dieser Erniedrigung niemals vor einer nicht vorhandenen Scheinmacht zu knien. Um meine Fassungslosigkeit zu bekämpfen, welche mich immer wieder befällt wenn ich diese geballte Dummheit vor meinen Augen erkenne, gebe ich das einzige was diese Diener von mir zu erwarten haben, meinen Hass und meine Verneinung vor dieser geistigen Versklavung. Ein anderer Text wäre auch noch `As Wolf Among Sheep`. Hier geht es darum, dass Aeba sich nicht zu einer Masse von Einheitssklaven zählen.“

Weise gesprochen – da weiß man einmal mehr, warum man Black Metal-Fan ist. Sich seiner Individualität bewusst zu sein und diese zu bewahren ist das einzige Ziel.

„Ich glaube, dies ist uns bisher gelungen. Nicht nur dabei als Band zu existieren und zu agieren, sondern auch im Privatleben jedes einzelnen von uns. Wir sind so wie wir sind, nicht weil wir so sein wollen, sondern weil wir so sind. Es gibt genügend dumme Schäfchen da draußen, welche ohne führende Hand hilflos und schwach sind. Wir sind nicht so, wir lassen uns nicht führen, denn unser Geist ist einzigartig. `Shemhamforash - Der Zorn der Flammen` beschreibt einen Teil meiner satanischen Lebensphilosophie, die jenseits der Vorstellung der Menschen liegt, welche den Begriff Satanismus meist aus einer billigen und einseitigen Sicht kommentieren. Satanismus ist weit aus mehr als die bloße Invertierung der Christlichen Lehre und deren Dogmatik, nur sehen dies die meisten der so genannten Moralhüter nicht, da ihre eingeschränkte Weisheit und ihre beschränkte Sichtweise dies nicht zulassen. Als letztes möchte ich noch `Hate Is Not Enough` erwähnen. Dieser Song war ursprünglich einem Menschen gewidmet, welcher mich auf eine widerliche Art und Weise belogen und hintergangen hat. Beim Schreiben dieses Songs beziehungsweise dieses Textes dachte ich mir aber auch, dass dies nicht der erste und sicherlich auch nicht der letzte Mensch mit einem solchen schlechten Charakter ist. So kam mir auch die Idee zum Namen des Titels und ich widmete ihn nicht nur dieser einen Person. Manchmal ist Hass nicht genug und es sollte eine Warnung für jeden sein, welcher sich der Lüge und des Betrügens annimmt um seine Ziele zu erreichen. Irgendwann gerät man an den Falschen und dann ist es vielleicht zu spät.“

Als sie Aeba damals gründeten, suchten die Mitglieder primär nach einem Ventil um all ihre Emotionen freizulassen.

„So kristallisierte sich nach einer gewissen Zeit dieser vor Hass triefende Sound heraus. Wir lassen einfach alles was in uns steckt mit in diesem Sound einfließen. Dabei geht es besonders um Hass, Zorn, Triumph aber manchmal auch um Melancholie. Wenn wir unser Material im Proberaum oder auch Live runterdaddeln oder auch ein neues Album entwickeln, fließt alles mit hinein was uns ausmacht. Es ist in meinen Augen die beste Art und Weise seinen Unmut oder auch die Gedanken, welche in einem stecken, rauszukotzen, und hinterher fühlt man sich einfach besser.“

Live benutzen diese aufrichtigen Überzeugungstäter keine besonderen Effekte. „Wir benutzen die typischen Black Metal-Utensilien wie Warpaint, Nieten und Patronengurte um eine anschauliche Atmosphäre passend zu unserer Musik zu erzeugen, konzentrieren uns aber sonst darauf die musikalische Darbietung bestmöglich mit dem gewissen Live-Feeling rüberzubringen.“

Und die norddeutsche Horde fühlt sich sehr mit der Dunkelheit und ihren Mysterien verbunden. „Wir haben untereinander verschiedene Ansichten, welche aber alle auf gemeinsame Interessen zurückführen sind. Ich sage auch, dass es keine Weltflucht ist, denn es gibt nichts wovor man fliehen muss. Vielmehr ist es die Selbsterkennung und das Selbstbewusstsein welches man mit seiner Ideologie und seinem spezifischen Glauben verbindet. Die Akzeptanz zu erkennen, dass nicht alles zwischen Himmel und Hölle auf logischer Basis erklärbar ist und keine Angst vor dem Dunklen und seinen Geheimnisse zu haben, ist in meinen Augen wichtig. Ich hasse es, wie die Masse zu denken und mich wie ein dummes Schaf der Allgemeinheit anzupassen und einem Führungsprinzip zu folgen, denn dies ist in meinen Augen schwach und zeugt von einfältiger Hilflosigkeit. Seine eigenen Wege zu suchen, Dinge zu hinterfragen und zu erforschen, sich von seinen Gedanken und Emotionen leiten zu lassen ist für mich und alle anderen von Aeba die einzige Art und Weise zu leben. Bei allen Aspekten eigener Kraft, die in einem steckt, ist es die dunkle Seite, welche uns begleitet als Individuen zu existieren. Inwiefern man diese dunkle Seite erkennt und was sie für einen bedeutet, ob man sie fürchtet oder ihrer Faszination erlegen ist, liegt in der Hand eines jeden einzelnen.“

Demnächst werden diese Kieler Schwarzmetall-Spitzenkönner den einen oder anderen Live-Auftritt spielen, wie von dem Mann noch in Erfahrung zu bringen ist.

Und vielleicht wird es ja auch irgendwann mal etwas mit einer kleinen Tour für Aeba, so hofft er.

„In absehbarer Zeit werden wir damit beginnen, neues Material für Aeba zu schreiben. Wir planen auch ein paar Konzerte in ausländischen Gefilden zu spielen. 2002 spielten wir beispielsweise einen Gig in Tel Aviv und dies war wirklich genial. Im Legacy Magazin stand ja neulich zu lesen, dass Ancient die erste Black Metal-Band wäre, welche in Israel spielt – das ist nicht ganz richtig, denn wir waren vor ihnen da und vor uns waren schon Ancient Rites da.“

Da wollen wir aber doch auch Melechesh natürlich nicht vergessen, welche am 26. April 2004 unter dem Schutz bewaffneter Sicherheitsleute ebenfalls dort ein heftiges Konzert zum Besten gaben.

© Markus Eck, 16.08.2004

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