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Interview: DARK FORTRESS
Titel: Wenn Tote sprechen

Ihre kompositorisch variablen und stilistisch zielsicheren Schwarzmetall-Kompetenzen brachten diese Landshuter Diener der Diabolik bereits mit sehr erfolgreichen Alben zu Gehör. Von jeglichem Beweisdruck also entlastet, konnte in aller Ruhe mit voller Konzentration auf eigene musikalische Individualitäten das neue Gespensterwerk „Séance“ heranreifen.

Das Seelen fressende Sextett um Sänger Azathoth kreierte mit diesem vierten Studioalbum ein in allen Bestandteilen hochintensives Hörerlebnis von abartiger emotionaler Tiefe, welches dunkle menschliche Instinkte aggressiv angreift und voll erwischt. Mit beunruhigend geisterhaften Atmosphären, schauderhaft, gruselig und übersinnlich anmutend, legen Dark Fortress ihren Hörern mit „Séance“ eine überaus trittfeste lange Planke aus, die den spirituellen Zutritt in faszinierende imaginäre Jenseitsreiche ermöglicht.

„Die genauen Gründe für die Trennung von Black Attakk möchte ich hier nicht preisgeben. Für uns war nur seit Längerem klar, dass wir unbedingt von diesem Label loskommen müssen. Die Promotion, die Black Attakk für „Stab Wounds“ gemacht hat, war zwar sehr gut, aber für uns ist halt auch wichtig, dass zwischen Band und Label eine Basis des Vertrauens und der Zuverlässigkeit herrscht und dies war bei Black Attakk in keiner Weise gegeben. Der Deal mit Century Media war eine sehr langwierige Prozedur, aber wir haben nicht locker gelassen und letztendlich hat die Qualität unserer Musik Century Media überzeugt und so kam es zu dieser Kooperation. Wir hatten auch noch andere Angebote vorliegen, die teilweise auch sehr attraktiv gewesen wären, aber Century Media war nun mal erste Wahl für uns“, bezieht Azathoth zur neuen Plattenfirmen-Situation eingangs Stellung.

„Wir erhoffen uns von der Kooperation mit Century Media, dass wir uns endlich mal in Ruhe auf unsere Musik konzentrieren können und nicht ständig dem Label wegen irgendwelcher Kleinigkeiten, die eigentlich selbstverständlich wären, hinterherlaufen müssen. Aber wir haben jetzt schon innerhalb dieser kurzen Zeit gemerkt, dass da ein ganz anderer Wind weht, so dass wir felsenfest davon überzeugt sind, dass Century Media die richtige Wahl war, da man mit ihnen einfach professionell zusammenarbeiten kann.“

Künstlerische und andere Ziele gab es bei den Landshutern laut Aussage des Sängers seit jeher und solche braucht man auch, so Azathoth, wenn man eine Band gründet, beziehungsweise sollte man sie haben um den nötigen Ehrgeiz zu entwickeln.

„Diese Ziele wurden dann halt immer neu definiert. Ganz am Anfang war der große Wunschtraum noch ein eigenes Demotape in Händen zu halten. Mittlerweile ist das Ziel logischer Weise ein bisschen höher gesteckt und ich sehe dieses Ziel für meine Begriffe erreicht, weil ich persönlich den Anspruch habe, Musik zu schaffen, die eine Einheit bildet, was das Lyrische, das Musikalische und das Visuelle anbelangt und die zudem wie ein Spiegelbild meiner Seele ist und das ist uns mit „Séance“ nahezu perfekt gelungen.“

Als Band Dark Fortress, beziehungsweise als Künstler zusammenarbeiten zu können, bedeutet dem Sextett enorm viel.

„Wir sind zwar nicht die besten Freunde innerhalb der Band, die jede freie Minute miteinander verbringen, aber wenn wir zusammen im Bandraum stehen, dann ist da eine Einheit da, die von dieser Musik einfach gefesselt ist. Dies sind magische Momente, die uns immer noch am Leben halten und sollte diese Magie eines Tages nicht mehr vorhanden sein, würde das wohl auch das Ende dieser Band bedeuten.“

Eine Zeitlang ging es dem Schreihals persönlich ja überhaupt nicht gut, und er wollte Schluss machen mit seinem Leben.

Wenn ich mich da ans letzte Dark Fortress-Interview erinnere - zu diesem Zeitpunkt hatte er keinen einzigen Funken Lebensfreude beziehungsweise -Sinn mehr in seinem geistigen Universum. Doch:

„Ich stehe mittlerweile über den Dingen und habe gelernt, dass ich nicht hier bin um diese Gesellschaft zu ändern, sondern um in diesem Sumpf aus charakter- und gesichtslosen Individuen zu bestehen. Ich kümmere mich nicht sonderlich um andere beziehungsweise deren Meinung, sondern mache einfach das, was ich für richtig halte. Dies bin ich mir selbst schuldig, da es für mich seit jeher entscheidend ist, dass ich mir wenigstens meinen Stolz bewahre und nicht zu einem bloßen Plagiat und Herdentier verkomme wie so viele andere Menschen.“

Wir sprechen anschließend über das neue Album „Séance“. „Kurioser Weise wurden einzig und allein die Drums in einem richtigen Studio aufgenommen. Der ganze Rest wurde in unserem Proberaum mit Hilfe des transportablen Studio-Equipments von unserem Gitarristen V.Santura aufgenommen. V.Santura hat die komplette Produktion und den Mix übernommen. Dies ermöglichte uns eine wesentlich stressfreiere Herangehensweise, da wir nahezu unbegrenzt Zeit hatten und natürlich auch Kosten einsparen konnten. Und das Endergebnis ist wirklich beachtlich. Vor allen Dingen konnte ich auch gesanglich mehr an meine Grenzen gehen als in einem herkömmlichen Studio, da ich persönlich diese sterile Studioatmosphäre absolut nicht leiden kann. Ich kann mich dort einfach nicht so fallen lassen, wie dies notwendig ist und in unserem Proberaum war das möglich. Wir haben die Vocals nur des Nachts aufgenommen und haben in diesem modrigen abgedunkelten Raum, der nur von ein paar Grablichtern erhellt wurde, für das richtige Ambiente gesorgt.“

Man kann es sich lebhaft vorstellen.

Die neuen Songs zeigen Dark Fortress musikalisch mittlerweile doch sehr verändert, wenn man sich ihrer Anfänge entsinnt.

Vor allem die überaus gespenstisch klingenden Variationen der neuen Vokalisierung entfalten eine abartig beklemmende, unheimliche Wirkung.

Ich bitte Azathoth, die neue Musik selbst ein wenig mit eigenen Worten zu beschreiben, für all die Leser, welche die neue Scheibe noch nicht kennen.

„Ich denke der Titel „Séance“ sagt eigentlich schon sehr viel über die Stimmung aus, die wir auf diesem Album geschaffen haben. Um dieses Album richtig erleben zu können, sollte man es sich in ordentlicher Lautstärke und in vollkommener Dunkelheit zu Gemüte führen und erst dann wird sich dem Hörer erschließen, was wir damit vermitteln wollen. Es gleicht einer Reise in die totale Abgeschiedenheit des Jenseits. Es sind einige Passagen auf diesem Album, die einem eine Gänsehaut bescheren durch diese beklemmende, morbide und horrorartige Aura. Natürlich setzt dies voraus, dass man auch ein bisschen `open-minded` ist und nicht so oberflächlich und verbohrt wie sehr viele Leute heutzutage in dieser `Szene`, denn „Séance“ ist beileibe kein `Easy-listening`-Album.“

Was den übersinnlich anmutenden Gruseleffekt auf dem neuen Album angeht, der wurde wohl wie selten zuvor ausgelotet.

„Ich glaube, die meisten Menschen haben den von dir angesprochenen Zugang zu dieser spirituellen Ebene längst verloren, weil sie geblendet sind von den Luxusproblemen dieser Gesellschaft und sich nur darauf konzentrieren, ihr ganzes Leben zu einer einzigen Party zu gestalten – und dabei verdrängen sie naiver Weise, dass der Tod allgegenwärtig ist.“

Ich persönlich finde diese neue Scheibe überragend.

Dermaßen eigenständig, sich seiner selbst bewusst und dabei auch noch qualitativ beziehungsweise ausgereift zu agieren, das schaffen nur Wenige.

Gerade die atmosphärische Dichte mutet beängstigend real an.

„Bisher haben wir noch fast keine Reaktionen auf das Album erhalten, weil die Promotion ja auch erst seit wenigen Tagen angelaufen ist. Bei Century Media hat das Album sehr guten Anklang gefunden, was man so hört und ansonsten bist du der erste, der uns ein Feedback auf das Album gibt. Wir sind uns jedenfalls sicher, dass „Séance“ unseren bisherigen Höhepunkt darstellt, da wir noch nie eine derartige Symbiose an verschiedensten Emotionen und ein derart in sich stimmiges Album geschaffen haben.“

Auf seinen Hörerkreis hat man als Musiker sowieso nur einen relativ geringen Einfluss, wie Azathoth die Lage einschätzt.

„Ich schätze mal, dass es aktuell für uns so ablaufen wird wie immer: Die einen werden das Album einzig und allein wegen der Musik lieben, einige Wenige werden sich die Mühe machen und die Hintergründe, also auch den lyrischen Hintergrund des Albums erforschen und dann das Album in seiner kompletten Bandbreite erleben können und deshalb lieben. Auf der anderen Seite werden natürlich auch wie immer unsere ewigen Kritiker stehen, ohne die das Musikerdasein ja nur halb so schön wäre, die uns wie immer fehlende Originalität, kommerzielle Ausrichtung oder einfach die Tatsache, dass wir nicht ernst zu nehmen seien, vorwerfen werden. That’s business.“

Typische Merkmale des Dark Fortress-Sounds kann man nach Erachten des Sängers nicht anhand eines einzigen Songs festmachen.

„Wir konzentrieren uns immer auf das Gesamtwerk und haben stets das komplette Album im Blickfeld und dabei wird bei uns Abwechslung ganz groß geschrieben, da wir selbst ziemlich gelangweilt sind von Alben, die vom ersten bis zum letzten Song dasselbe bieten. Ich denke, besonders hierbei unterscheiden wir uns von anderen Bands, da wir uns selbst keine Grenzen setzen. Es ist eben unsere Interpretation von Black Metal! Kein Mensch empfindet sein ganzes Leben hindurch nur Hass, sondern eben auch hoffnungslosere Momente voller Trauer und Schmerz – und exakt diese `negativen` Gefühle lassen wir alle in unsere Musik einfließen. Wir setzen uns kein Limit und reden uns ein, dass Black Metal einzig und allein eine Richtlinie verfolgen muss. Und somit sind wir im Vergleich zu vielen anderen Bands wenigstens uns selbst gegenüber aufrichtig.“

Ich hake zu diesem Kontext mit der Fragestellung nach, ob die Songs der Landshuter in der Regel aus dem Bauch oder eher aus einer Idee heraus entstehen. Laut meinem Gesprächspartner ist es eine Mischung aus beidem:

„Bei „Séance“ war es so, dass ich das komplette lyrische Konzept schon im Vorfeld ausgearbeitet hatte und den anderen die ganzen Texte gegeben habe um sich davon inspirieren lassen zu können. Die meisten Songs stammen hierbei von V.Santura, der die Gabe besitzt, nahezu perfekt auf musikalischem Weg die Stimmungen zu schaffen, die mir vorschwebten, als ich die Texte zu „Sèance“ schrieb. Sicherlich kommt da vieles vom Bauch heraus, aber wie er mir berichtete, hat er sich doch streng an das lyrische Konzept gehalten und sich davon leiten lassen. Bei den Bandproben wird dann zumeist nur noch am Feinschliff der jeweiligen Songs gearbeitet, da die jeweiligen Komponisten die Songs ja entweder schon komplett fertig mit zu den Proben bringen oder das Grundgerüst des Songs steht schon vor den Proben.“

Und was Einflüsse und Inspirationen für „Séance“ anbelangt, so hat Azathoth wieder wie immer persönliche Erfahrungen verarbeitet.

„Es ist für mich absolute Grundvoraussetzung, dass ich mich auch zu 100 % damit identifizieren kann, worüber ich singe. Ich habe noch nie Lyrics über Satanismus, Kriegspropaganda und dergleichen geschrieben, weil das einfach nicht in meinem Interessensgebiet liegt. Musikalisch gesehen haben sich die anderen wie gesagt von den Texten inspirieren lassen und die anderen musikalischen Einflüsse hört man diesmal schon sehr deutlich raus glaube ich, da unsere Wurzeln schon eindeutig bei Bands der frühen 90er wie Mayhem, Burzum, Emperor und Konsorten liegen. Allerdings sind dies wohlgemerkt nur Einflüsse, da wir diese nur in einen Topf werfen und unsere eigene Note mit dazugeben und erst das macht den Gesamtsound von Dark Fortress aus. Ansonsten hält sich das bei uns wie immer die Waage: Bei uns wird sowohl auf die lyrische wie auch auf die musikalische Komponente enorm viel Wert gelegt, ebenso wie auf die visuelle Komponente.“

Wie sehr sich der Konsument mit den Songtexten auseinandersetzt, dass überlässt der Sänger eigentlich am allerliebsten dem Hörer selbst.

„Aber je nachdem, welche Ansprüche der Hörer an Musik stellt, würde ich ihm empfehlen, sich auch mit den Texten auseinanderzusetzen und somit das Album im Gesamten auf sich wirken lassen zu können. Nur dann wird man erleben, dass Musik sehr viel mehr ist als nur eine Begleitkomponente. Richtig akzentuiert ist Musik Kunst. Ich setze mich seit vielen Jahren schon mit dem Tod auf einer spirituellen Ebene auseinander. Dieses Interesse kam sozusagen notgedrungen durch persönliche Erfahrungen. Man kann sogar sagen, dass ich regelrecht besessen davon bin. Und je tiefer man in die Materie vordringt, desto mehr offenbart sich einem, ob man will oder nicht.“

Im Trendnerv der Zeit liegende deutschsprachige Songs gab es dem bayerischen Sechser noch keine. Und:

„Das stand bei uns auch noch nie zur Debatte, weil wir bezüglich deutschsprachigem Metal innerhalb der Band alle einer Meinung sind. Sicherlich wäre es manchmal einfacher, sich in seiner Muttersprache auszudrücken, aber ich persönlich bevorzuge lieber den Klang der englischen Sprache, zumal ich meine Texte nicht erst auf Deutsch schreibe und sie dann ins Englische übersetze. Davon abgesehen verwenden doch viele dieser Bands nur die deutsche Sprache, weil sie entweder nicht ausreichend englisch können oder einfach nur den Norwegern und Schweden was entgegensetzen wollen, weil deren Musik in deren Sprache bei uns seit jeher erfolgreich ist. Und Trends interessieren uns nun mal nicht. Wir sind seit jeher unseren eigenen Weg gegangen und haben unser Ding durchgezogen – ohne Rücksicht auf Verluste, und das bewährt sich langfristig immer noch am besten. Trends kommen und gehen, und so auch die Bands, die schnell auf diese Trendzüge aufspringen.“

Ist das Hören der neuen CD gar eine Art spiritueller „Séance“?

„Ja, das komplette Album ist in der Tat eine Art „Séance“, denn jeder Song behandelt die Erkenntnisse paranormaler Existenzen. Wie gesagt, bei dem richtigen Ambiente wird man seine Erfahrungen damit machen und man wird auf eine Reise geschickt werden, die man so schnell nicht vergisst. Durch dieses Album lassen wir die Toten sprechen!“

Das neue Cover-Artwork und das Booklet-Design des amerikanischen Ausnahme-Grafikers Travis Smith sind wieder überragend geworden.

„Die Zusammenarbeit mit ihm habe wie schon bei „Stab Wounds“ ich in die Wege geleitet. Ich bin absoluter Fan von fast allen seiner Werke und wir waren uns innerhalb der Band einig, dass er diesmal die komplette Booklet-Gestaltung übernehmen sollte, damit so ein noch stimmigeres Gesamtwerk entsteht. Und das ist voll und ganz gelungen, da seine Bilder die ohnehin schon unheimliche Stimmung des Albums noch zusätzlich unterstreichen.“

Die limitierte Vinylversion von „Stab Wounds“ kam laut Azathoth sehr gut an.

„Weil es ein wirklich edles Teil ist, das seinen Preis auch gerechtfertigt. Wegen einer Vinylversion des neuen Albums muss man aber noch abwarten. Ich denke mal, dass die Chancen gut stehen, dass Imperium Productions sich auch dieser Sache annehmen und wir würden Philipp da auf jeden Fall wieder vertrauen. Ich persönlich mag das Flair von Vinyl schon sehr, weil es einfach etwas ganz anderes ist, sich ein Album auf Vinyl mit diesem Knistern anzuhören, anstatt das Ganze auf CD mit einem glatt polierten Sound zu hören.“

Wie der Vokalist vor mir bekennt, ist er durch Dark Fortress-Gitarrist Asvargr überhaupt erst zu dieser Musik gekommen, da dieser sein Cousin ist. „Er war zu jener Zeit schon ein paar Jährchen von dieser Musik gefangen und hat mich mittels Helloween’s „Keeper Of The Seven Keys (Part II)“ ebenfalls von dieser Musik überzeugt als ich gerade einmal neun Jahre alt war.“

Trend Nr. 1 ist Black Metal schon lange nicht mehr, da sind wir zwei uns einig. „Mittlerweile ist doch Gothic Metal, Metalcore, Pagan/Viking Metal und vor allen Dingen dieser extrem technische Death Metal wieder total angesagt. Es wiederholt sich sowieso alles im Laufe der Zeit. Szenen explodieren schlagartig bis zu einem nahezu unerträglichen Maß und schrumpfen sich dann wieder gesund, neue Einflüsse kommen dann hinzu und dann werden alte Trends wieder hervorgekramt. Das ist doch überall so.“

Allzu viele Gigs hatten Dark Fortress 2005 nicht.

„Wir sind eigentlich immer darauf aus, nicht allzu oft live zu spielen, da wir die Leute mit unseren Auftritten nicht übersättigen wollen, obwohl wir natürlich sehr gerne live spielen. Die meisten Gigs liefen wirklich sehr gut ab und die Veranstalter konnten sich nie über zu wenige Zuschauer beklagen. Es gibt halt auch Gegenden, in denen wir besser ankommen und dann gibt es Gegenden, wo wir noch zehn Jahre spielen können und es trotzdem niemanden interessiert, weil wir scheinbar nicht elitär genug sind. Bisher sind erst zwei weitere Auftritte für 2006 bestätigt. Einer im Januar in Rosenheim mit Pungent Stench, The Vision Bleak und Lunar Aurora und der andere findet im März in Graz statt. Auch erste Pläne bezüglich einer Tour Ende Februar/Anfang März 2006 existieren schon und wir hoffen, dass das auch klappt, da wir erst mal natürlich alles daran setzen werden, um „Séance“ ausreichend zu promoten. Erst dann werden wir uns Gedanken bezüglich des nächsten Albums machen, aber da ist noch viel Zeit bis dahin.“

Bezüglich des kommenden optischen Auftretens auf der Bühne sind auch schon so einige Ideen vorhanden, wie in Erfahrung zu bringen ist.

„Ob diese dann auch in finanzieller Hinsicht zu realisieren sind, bleibt abzuwarten. Ansonsten ist uns die visuelle Komponente natürlich auch wichtig, wenngleich sie für uns nur dazu dient um das Feeling der Musik zu unterstreichen. Denn Image allein ist nicht alles, wobei das heutzutage scheinbar von einigen anders interpretiert wird. Ich danke dir, Markus, für dieses ausführliche Interview. Ansonsten bleibt mir nichts weiter zu sagen, als „Séance“ jedem zu empfehlen, der aufgeschlossen genug ist um sich auf diese Reise ins Jenseits zu begeben.“

© Markus Eck, 24.11.2005

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