HEATHEN FORAY
„The Passage“

(Black Bards) 8/10
Mit ihrem 2007er Demonstrationstonträger „Forest“ konnten sich diese ambitionierten Nachwuchsheiden aus der schönen Alpenrepublik Österreich in einschlägigen Szenekreisen bereits einen guten Namen aufbauen. Auch bei mir. Als Heathen Foray ist die Band seit im Herbst 2005 am Werken, und seit damals feilten die Beteiligten emsig an ihrem Stil und den damit verbundenen eigenen Kompositionen. Dargeboten wird im Zuge dessen eine ebenso schmissig wie melodiös und kriegerisch ausarrangierte Symbiose aus Pagan-, Viking- und Heathen Metal. Und nun haut die spielkulturell bereits recht anspruchsvoll wütende Horde um Sänger Robert Schroll ihr Debütalbum offiziell raus, nachdem diese Liedersammlung zuvor unter dem Titel „Norig“ zirkulierte. Und „The Passage“ kann mich weitgehend überzeugen. Das bisweilen mitreißend ungestüm rhythmisierende Quintett weiß ganz genau um die Relevanz von gekonnt tradierten klassischen Metal-Elementen in diesem Bereich. Ein Glück. Darum offerieren sie euch auf „The Passage“ auch eine ganze Menge an wirklich bravourös exerzierten Gitarrenhöhepunkten der guten alten Schwermetallschule dar. Und dies passt hervorragend zu all den berauschend frenetisch gehasteten Taktrasanzen, mit welchen diese Scheibe wahrlich nicht geizt. Wolfchant-Fans, rasch aufgehorcht, „The Passage“ ist für euch!

 

© Markus Eck

(11.03.2009)