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Interview: BURDEN OF LIFE
Titel: Fernab von aller Oberflächlichkeit

Wenn ich bedenke, was allein an einschlägigen Demos so alles im Verlauf des letzten Jahres meine Trommelfelle malträtierte, graust es mir schon stets einzig an die Rückerinnerung daran. Nicht selten war ich geradezu anhaltend verwundert, mit welchen ärgerlichen Belanglosigkeiten sich Bands als auch so manche nervigen Einmannprojekte mittlerweile unbekümmert frech an die Öffentlichkeit trauen.

Keiner von euch kann in diesem Zusammenhang wohl ernsthaft bestreiten, dass nur noch circa jede 50. Schwermetallplatte das Prädikat „Wertvoll“ verdient. Und dass dieser inflationäre Ausstoß an Veröffentlichungen mittlerweile nicht wenigen wirklich Talentierten die Lust und den Drang genommen hat, sich in dieser Szene noch zu verwirklichen.

Insgesamt ist dies ein gar nicht mal mehr so langsam schleichend vonstatten gehender Prozess, sondern eine echte Bedrohung der authentischen Manifestation schöpferischer Ambitionen.

Aufhalten kann das ohnehin keiner, daher wollen wir unser Augen- und vor allem Ohrenmerk doch lieber den einfallsreichen Spitzenkönnern der Zunft zuwenden – denn da gibt es schon so einige davon.

Für deren Entdecken benötigt man neben gutem Geschmack vor allem Zeit. Und die wird bekanntlich immer knapper.

Ein Jammer also: So manchen Protagonisten im heutigen Metal-Bereich kann man ja fast schon nicht mehr ins kreative Antlitz sehen, weil man fürchtet, dass einem danach nie mehr etwas Gutes einfällt, wenn man es tut.

Doch relativ unbeeindruckt von solcherlei Halbherzigkeiten auf Seiten von Musikern und Fans dieses stilistischen Bereichs geben sich diese Regensburger Nachwuchstalente: Ihr aktuelles Album „Ashes Of Existence“ hat mein Herz im Sturm erobert.

Hochgradig eingängiger Melodic Death Metal der unterhaltsam schöngeistigen Sorte, mit hoch erhebenden Keyboard-Intermezzi herrlich harmonischer Prägung.

Da mir die trendfeindlichen Wonneklänge der Gruppe unbändige Sympathie abringen können, bitte ich Gitarrist, Vokalist und Maincomposer Christian ,Kötti‘ Kötterl schließlich zum ergiebigen Dialog der aufrichtig passionierten Musikfreunde.

„Als wir die Band vor fünf Jahren ins Leben riefen kannten wir uns untereinander kaum, zudem sah die Besetzung damals noch radikal anders aus. Unser "Beweggrund" war damals ein gemeinsamer Bekannter der uns alle zusammengetrommelt hatte um seinem Drang nach Selbstdarstellung Ausdruck zu verleihen. Wir alle willigten damals ein, da wir es alle für verdammt cool hielten in einer Band zu spielen. Gene Simmons von Kiss hat mal gesagt: "Musiker gründen Bands um Frauen aufzureißen, wer das Gegenteil behauptet ist ein Lügner!". Und na ja, vielleicht ist auch da etwas dran. Als wir uns dann allerdings im Laufe der Zeit besser kennen lernten merkten wir, dass da durchaus Ambitionen waren etwas Ernsthafteres auf die Beine zu stellen. Es war für fast alle von uns die erste Banderfahrung, und wir merkten was es für ein einzigartiges Gefühl ist zusammen zu spielen, Es hat natürlich nicht lange gedauert bis wir von unserem ersten Gig und unseren ersten Aufnahmen träumten. Babl und ich sind die einzigen die aktuell noch von damals übrig sind und mit Hilfe einiger Line-Up-Wechsel haben wir es geschafft ein Team zusammenzustellen, dass diesen Traum zu 100 % im Herzen trägt und fernab von irgendwelchen Spaßprojekten agiert. Wir stecken alle unser Herzblut in diese Band und wollen mit jedem neuen Song vor allem uns selbst zufrieden stellen, ohne auf Trends oder "den letzten Schrei" zu schielen. Wenn das im Anschluss daran auch noch andere Leute begeistert, dann ist das der schönste Bonus den man uns dazu schenken kann“, begeistert sich der Musikus zu Beginn.

Wie Kötti in diesem Zusammenhang gesteht, ist er selbst kein allzu großer Szenegänger und beschäftigt sich nicht sehr viel mit dem was gerade angesagt ist oder eher nicht.

„Ich bekomme es aber natürlich durch mein Internet-Gesurfe mit und mache mir hin und wieder meine Gedanken. Metal ist in den letzten Jahren tatsächlich mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit geraten und das ist ein zweischneidiges Schwert. Es ist immer schön "Zuwachs" zu bekommen, und jeder Mensch mehr mit dem man sich über etwas das man wirklich liebt unterhalten kann, ist ein Gewinn. Die andere Seite der Medaille ist natürlich die wahnsinnig oberflächliche Beschäftigung vieler Leute mit der Musik. Wenn man selber wirklich drinsteckt, selbst Musik macht und sein Herz an etwas hängt dann ist es nicht schön zu sehen, wenn jemand es so banal behandelt. Hin und wieder kann ich mich über so etwas ärgern. Auf der anderen Seite denke ich sollte doch jeder einfach hören worauf er Lust hat. Und wenn sich jemand die neue Platte von Children Of Bodom neben seine Scooter-Platten stellen will, dann geht das natürlich in Ordnung. Derjenige sollte allerdings nicht in Tarnhosen und mit Slayer-Shirt ankommen und mir versuchen zu erzählen wie geil das Leben als Metaller ist“, bringt es der Burden Of Life-Chef präzise auf den Punkt.

Äußerlichkeiten spielen für den Gitarristen keine Rolle, wie er bekundet.

„So abgedroschen der Spruch klingen mag: Die inneren Werte zählen. Auch für mich. Mir ist ein Typ in Unterhemd und Schlabberhose der mit dem Herzen dabei ist 1.000-mal lieber ist als der vorhin erwähnte Tarnhosenträger. Was die Selbstdarsteller betrifft: Nun ja, auf der Bühne ist eine gewisse exzentrische Persönlichkeit sicher nicht unangebracht, vor allem für den Frontmann. So etwas schlägt sich leider abseits der Bühne oft in Arroganz nieder. Allerdings finde ich, dass ein exzentrisches Wesen nicht unbedingt mit nervigen Selbstdarstellern in Verbindung gebracht werden muss. Das kommt vor, ist aber denke ich nicht die Regel. Ich will die Frage kurzum mal so beantworten: Ich würde auch mit vier kurzhaarigen Typen in S.Oliver-Shirts eine Band gründen, wenn man merkt, dass sie das, was sie tun, genauso lieben wie ich. Aber Headbangen in schwarz hat auch was“, lacht der Kerl gut gelaunt.

Burden Of Life selbst sind laut Aussage von Kötti überzeugt von dem, was sie musikalisch tun – und sie lieben es von ganzem Herzen. „Wir wollen auch, dass unsere Musik innerhalb der Metal-Szene ernst genommen wird. Allerdings haben wir alle eine Menge Humor und lachen gerne. Das sind Charakterzüge die wir weder verbergen können noch wollen. Man merkt uns also auch auf der Bühne sicherlich an, dass wir gerne Spaß haben. Ich kann es auch überhaupt nicht leiden wenn eine Band zwischen zwei Songs nur eine unglaublich böse Ansage für den nächsten macht und dann losrattert. Das gibt mir das Gefühl, dass die Jungs da oben keinen Spaß haben. Live-Shows sollten vor Allem auch Spaß machen. Aber ich denke, einen Witz auf der Bühne machen und trotzdem ernsthaft Musik machen muss sich nicht ausschließen. Wir wollen keine Rollen auf der Bühne spielen, wir wollen uns und unsere Musik als "wir" präsentieren. Und da gehört eine gewisse Portion Humor nun mal mehr als eindeutig dazu.“

Das Band-Gefüge ist bei Burden Of Life allerdings schon ein etwas leidiges Thema.

„Wir haben es seit Bandgründung nicht geschafft, ein Jahr ohne Line-Up-Änderung zu verbringen. Bei jeder neuen Bandbesetzung hatte ich zwar das Gefühl "Das ist es!", aber das habe ich inzwischen aufgegeben. Dennoch, 80 % des Line-Up’s sind jetzt schon seit drei Jahren dabei und ich hab bei keinem dieser Leute Angst, dass sie die Band aus irgendwelchen Gründen verlassen könnten. Unser Bassist hingegen ist uns vor nicht allzu langer Zeit abhanden gekommen, womit wir momentan "verwaltungstechnisch" nur zu viert sind. Unser neuer Bassist Karl ist jetzt ganz neu dabei und wir spielen bald unseren ersten Gig mit ihm und ob er fest zu uns stößt wird sich zeigen. Bis jetzt kommen wir jedenfalls alle sehr gut mit ihm aus. Wir haben es aber wie gesagt aufgegeben Leute sofort fest aufzunehmen, da das bei der Trennung immer mehr Probleme macht als wenn es um einen Session-Musiker geht. Wir müssen uns 120 % sicher sein, dass er der richtige Mann für den Job ist. Ansonsten kommen wir inzwischen alle echt gut miteinander aus. Sicher, kleine Streitereien gibt es immer, aber das ist normal; durch Spannung und Reibung können großartige Sachen entstehen und es verhindert, dass wir in eine Routine fallen. Wir hatten auch schon schwerere Phasen in denen wir mehr gestritten haben, vor allem unser anderer Gitarrist und ich sind öfter mal heftiger aneinander geraten – aber ich denke, das hat sich gelegt. Wir denken alle mehr an das Wohl der Band als an unsere Egos“, informiert mich Kötti.

Wie er nachfolgend erfreulich emsig zu berichten weiß, haben Burden Of Life das aktuelle Album über einen relativ langen Zeitraum aufgenommen, da alle Beteiligten entweder arbeiten oder studieren. Wir erfahren:

„Deshalb haben wir vom ersten Aufnahmetag über das Mischen bis zur Veröffentlichung über zehn Monate gebraucht. Wir haben mit dem Schlagzeug angefangen, uns dann über den Bass und die Gitarren zum Keyboard und schließlich zum Gesang vorgearbeitet, mit zum Teil monatelangen Pausen. Wir haben mal grob nachgerechnet und sind glaube ich auf ca. 30 reine Studiotage gekommen, die natürlich auch unterschiedlich ergiebig waren. Unser Drummer Babl hat ca. eine Woche gebraucht um seine Parts einzuspielen, unser damaliger Bassist Fabi sogar nur einen Tag. Das Heftigste waren die Gitarren, da alle Rhythmusgitarren doppelt eingespielt sind. Zusätzlich gibt es eine Menge Leadparts, zum Teil sogar vier Gitarren gleichzeitig. Die Gitarren haben somit sicherlich am längsten gedauert. Keyboards und Gesang gingen wieder auf jeweils eine Woche. Nachdem wir die Aufnahmen abgeschlossen hatten, gaben wir sie an Florian Apfl in Straubing weiter, der die Mix- und Masterarbeiten für uns erledigte und er hat einen sagenhaften Job abgeliefert. Er hat wirklich alles rausgeholt was ging und wir sind wahnsinnig froh, dass wir uns an ihn gewendet haben. Das Frontcover-Artwork haben wir mit Hilfe eines Freundes gestaltet und die Pressung übernahm letzten Endes das Manntau Presswerk. Am 14. November letztes Jahr veröffentlichten wir das Teil dann schließlich und haben einige davon zu Promozwecken verschickt und warten auf Resonanz. Dafür auch schon mal ein Danke von uns an dich und Metalmessage.“

Ich erkundige mich im Anschluss daran, in welchen speziellen Stimmungen die aktuellen Songs wohl allesamt so entstanden sind.

Der Gitarrist und Sänger weiß diesbezüglich zu berichten:

„Ich kann hier natürlich größtenteils nur für mich sprechen, aber die Songs die ich geschrieben habe, haben allesamt einen persönlichen Hintergrund. Ich habe oft versucht meinem allgemeinen Textkonzept eine Überschrift zu geben und mir kommen dabei immer wieder Wörter wie "Verlust" und "Wut" in den Sinn. Im Speziellen sind es drei Songs, deren Texte von mir stammen. "Veracity" handelt von dem Verlust meiner ersten großen Liebe und der Wut auf mich selbst wie ich die ganze Nummer mit ihr ziemlich verbockt habe. Der ganze Song entstand schon vor über zwei Jahren, kurz nachdem wir das Songwriting zu unserem ersten Album abgeschlossen hatten – und er ging mir relativ leicht von der Hand, da es eine emotional erdrückende Erfahrung war und in solchen Momenten komponiere ich scheinbar am effektivsten. Es war übrigens mein erster Text mit dem ich vollends zufrieden war. "The Endless March" habe ich an ein Buch angelehnt, das mein Großvater über seine Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg verfasst hat. Bis nach seinem Tod hat er es niemanden lesen lassen und als ich es in die Finger bekam sah ich meinen Großvater in einem völlig anderen Licht. Die Art wie er dieses Buch geschrieben hat, hat ihn soviel tragischer wirken lassen, hat mir den Horror den er erlebt hat soviel deutlicher gemacht, dass es mich sehr inspiriert hat ihm diesen Song zu widmen. "Of Father And Son" ist für mich in jedem Fall der wichtigste Song der aktuellen Platte. Während der Aufnahmen zu unserem letzten Album starb mein Vater und dieser Song verarbeitet diese Erfahrung. Ich möchte hier nicht weiter ins Detail gehen, da es mir zu persönlich ist, aber ich halte diesen Song für den vielleicht besten der Scheibe. Die Gesangsperformance ist wirklich gut gelungen was vielleicht an dem mir sehr nahe gehendem Text liegen mag. Der Song entstand übrigens schon weit vor dem Text, hat also keinen speziellen Bezug dazu. Das Riff im Refrain stammt aus einer sehr alten Songidee und ist somit älter als alles andere auf dem Album. Was die restlichen Songs betrifft: Ich habe keinen der Texte verfasst und möchte die Worte unserer Ex-Sänger Raffi und Aris nicht falsch interpretieren, deshalb möchte ich den Leuten diese Texte zum drüber Nachdenken überlassen. Die Riffs dazu stammen von mir, Haimi, Schafi und auch unserem alten Bassisten. Es ist bei diesem Album schwer nachzuvollziehen, wann und wie die Riffs entstanden sind, da sie über zwei Jahre Zeit hatten zu wachsen und zu reifen. Soweit denke ich habe ich dir alles eröffnet was ich weiß.“

Wie Kötti dazu noch auszuführen weiß, ist den Jungs durch die lange Dauer die ganze Aufnehmerei irgendwann ziemlich auf die Nerven gegangen. Er resümiert:

„Noch dazu waren wir vom Einspielen bis zum Drücken des roten Aufnahmeknopfes, um den sich meistens der Schafi kümmerte, für alles selbst verantwortlich. Das Spielen selber war auch sehr anstrengend, vor allem für mich, da ich einen Großteil der Gitarren eingespielt habe, inklusive doppelter Rhythmusgitarre. Aber auch die anderen hatten Punkte an denen sie nahe am Verzweifeln waren. Auch die Bedingungen im Studio waren nicht ideal, da es eigentlich kein Studio ist. Es war ein Raum in einer Musikschule und der Aufnahme- und der Einspielraum waren grundlegend derselbe, womit wir fast immer einer Irrsinnslautstärke ausgesetzt waren. Noch dazu gab es keinen richtigen Platz für den PC, womit man sich ständig irgendwie hinter die Kiste klemmen musste, meistens in ziemlich unbequemen Posen. Drumherum gab es auch nicht viel zu erleben, da der Laden in einem winzigen Kaff liegt und meistens waren wir nach den Aufnahmen so genervt, dass wir uns alle nach Hause verzogen. Mit ein bisschen mehr Abwechslung und einer gemütlicheren Umgebung wäre es vielleicht ein bisschen lustiger gewesen. Man könnte sagen, je länger der Aufnahmeprozess andauerte, desto nerviger wurde das Ganze. So denke ich zumindest, wenn ich ganz ehrlich bin. Denn manchmal glorifiziere ich die Erfahrung rückblickend ein wenig, da ich es immer noch für verdammt toll halte, mit einer eigenen Band in einem Studio ein Album aufzunehmen!“

Zum ersten Mal mit harter Musik in Berührung gekommen ist mein Gesprächspartner schon vor längerer Zeit, wie in Erfahrung zu bringen ist. Er erinnert sich:

„Das reicht bei mir im Prinzip ganz weit zurück. Mein Bruder, der acht Jahre älter ist als ich, hatte ein paar Metallica- und Iron Maiden-, vor allem aber AC/DC-CDs zu Hause. Im Alter von drei bis sechs oder sieben Jahren war Angus Young mein absolutes Idol. Ich konnte kein Englisch, aber alle Texte mitsingen und ein Verwandter hat mir sogar ein Gibson SG-Modell aus Holz nachgebaut. Es war zwar keine echte Gitarre, aber ich konnte mit Angus' Schritten in meinem Kinderzimmer abrocken. [Kult! A.d.A.] In der Grundschul- und frühen Gymnasiumszeit flaute meine Hard'n'Heavy-Leidenschaft ziemlich ab und ich hörte mehr Punkbands wie Offspring, Millencolin und Ähnliches. Aber ein paar Metalplatten hatte ich von meinem Bruder immer noch zu Hause. Ganz weg war der Metal also nie. Aber als ein Freund mich auf einer Schulfahrt mit Children Of Bodom’s "Hatebreeder" bekannt machte, da war es um mich geschehen. Ich hatte so wahnsinnig Gänsehaut, als ich zum ersten Mal "Bed Of Razors" hörte. Ein paar Monate später kaufte ich mir in Form von Maiden’s "Piece Of Mind" und "Somewhere In Time" meine ersten eigenen Metal-Alben. Das war 2001 und meine Sammlung und meine Leidenschaft für Metal sind seitdem immens gewachsen, auch wenn ich immer offene Ohren für andere Genres habe.“

Was nun seine eigene Performance auf der Bühne angeht, daran muss der gute Kötti laut eigener Aussage mit Sicherheit noch arbeiten. Er legt dar:

„Ich habe ja die Rolle als Frontmann erst seit einem Gig inne und arbeite noch ein wenig an dem Gleichgewicht zwischen Headbanging und simultan sauberer Gesangs- beziehungsweise Gitarrenperformance. Ansonsten haben wir mit Haimi und Babl hinten zwei ruhende Pole auf der Bühne. Babl spielt ja seine Drums auch live mit Klick, was natürlich höchste Konzentration fordert. Mit Moshen hinterm Drumkit ist da daher nicht mehr viel. Aber wir haben diesen Weg gewählt, um einen besseren und tighteren Live Sound zu erzeugen und es funktioniert. Was Karl betrifft: Ich habe ihn noch nie live gesehen und bin sehr gespannt. Insgesamt, denke ich, sind wir live ganz interessant anzuschauen und versuchen immer eine von Energie geladene Show zu liefern. Ob uns das dann auch wirklich gelingt, sollte man wohl besser die Leute im Publikum fragen.“ Gute Einstellung, kann ich da nur anfügen. Der Vollblutmusiker beschließt den Dialog: „Es gilt eine Textzeile aus Iced Earth’s "Stand Alone": "Use Your Mind, your own free will, in a time when everyone follows, ignorance can kill!" Genau so sehe ich das Ganze.“ Ein klarer Blick.

© Markus Eck, 15.01.2009

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