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Interview: BLACK CITY
Titel: Prima eingespielt

2009 ins Leben gerufen, erspielten sich Black City nicht nur in ihrer Heimat Dänemark rasch einen bemerkenswerten Status als potente Rocker.

Letzteres wurde massiv mit dem gleichnamigen Debütalbum untermauert, welches der Band nicht zuletzt auch Dank des Radiohits „Summertime“ sogar einen begehrten Support-Slot für AC/DC bescherte.

In Skandinavien sind die Songs der vier Musiker also monatlich mehr angesagt. Dies wollen Black City nun mit dem neuen und zweiten Album „Fire“ auch auf unsere Gefilde ausdehnen.

Und die Chancen stehen verdammt gut für das ebenso kantige wie eingängige Material des Quartetts, welches in der Schnittmenge aus D-A-D und Foo Fighters schön satt dröhnt.

Material für die Massen
Wie Vokalist und Gitarrist Bjørn Poulsen ganz entspannt wissen lässt, möchte er unnötige Schubladenbezeichnungen für die aktuellen Lieder lieber strikt vermieden wissen.

„Die Scheibe ist ganz einfach gesagt purer und zeitloser Geradeaus-Rock, stets voll auf Punkt gebracht, ohne überflüssiges Beiwerk. Ein Album voller guter Melodien, grundsoliden Gitarrenriffs, unterlegt von einer knochenhart arbeitenden Bass- und Schlagzeug-Sektion. Alles in allem sind die Songs typisch Black City. Gleichzeitig klingen die Kompositionen auf ,Fire“ jetzt noch viel spielfreudiger und vermehrt organischer als auf dem Vorgänger, was auch vollauf so von uns beabsichtigt war. ,Black City‘ hört sich an wie ein Hochgeschwindigkeitszug, der dich mächtig überrollt. Unsere ,Neue‘ ist da schon viel mehr was für jedermann, der auf kernige und bodenständige Rockmusik steht. Ein Album für die Ladys und für die Herren, eine Platte für die Alten und für die Kids in einem.“

Weltweite Ambitionen
Beinahe jeder Musiker trägt eine ganz bestimmte Vision in sich, was das eigene Schaffen anbelangt. Und so auch Bjørn, wie er bereitwillig offenbart.

„Der große Traum von uns allen in der Band ist es, auf der ganzen Welt mit Black City zu spielen. Viele großartige Gigs, auf denen wir Songs von vielen großartigen Alben spielen, diese Vorstellung treibt uns an. Wir möchten mit der Band den ganzen Globus betouren, möchten den Leuten überall auf der Erde mit unseren Nummern ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern! Schließlich machen wir die Musik um der Musik willen. Unsere Songs sollen immer für sich selbst sprechen, das ist uns überaus wichtig. Daher vermeiden wir Kompromisse jeder Art wo es nur geht. Wenn es sich gut anhört, dann ist es gut für uns. Wenn es sich wie Müll anhört, ist es auch Müll. So einfach ist das bei Black City.“

Fairplay im Songwriting
Eineinhalb Jahre haben die vier Dänen an den Liedern fürs neue Album gewerkt, so der Sänger und Gitarrero: „Das läuft bei uns stets in Gemeinschaftsarbeit ab. Jeder bringt seine Ideen ein, die dann im Kollektiv vorangetrieben und ausgefeilt werden. Wir wollen jede neue Songidee zumindest fair und objektiv zusammen antesten, was viel Zeit und noch mehr Muse und jeweilig entsprechende Stimmung braucht. Schließlich sollen unsere Stücke auf ganz natürlichem Wege entstehen, völlig ohne Verkrampfen, Verkopfen oder gar Verbeißen.“

© Markus Eck, 13.03.2014

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